Vorschlag des Sozialsenators umsetzen – so schnell wie möglich

Die FDP Rostock begrüßt den Vorschlag des Sozialsenators, die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben. „Kurz vor dem Wahlkampf wacht die Stadt beim Thema Bildung und Digitalisierung auf. Die FDP fordert seit Jahren die Einführung von Tablets und moderner technischer Ausstattung in unseren Schulen. Nach langer Zeit bewegt sich zumindest die Stadt in diesem Punkt endlich“, begrüßt der Kreisvorsitzende Christoph Eisfeld die Entscheidung.
„Der Zeitplan ist allerdings zu unambitioniert. Die Vorschläge des Senators sollen frühestens 2023, mithin erst in 5 Jahren, umgesetzt sein. Das ist deutlich zu langsam. Hier muss der Senator mehr Ehrgeiz an den Tag legen. Kritisch ist auch, dass nicht jeder Schüler mit einem Computer ausgestattet werden soll. Wenn es die Stadt mit dem Thema ernst meint, sollten die Schüler ermutigt werden, die digitale Technik auch außerhalb der Schule zu nutzen. Denn so lernen sie den Umgang mit digitalen Medien am besten. Das ist aber nur möglich, wenn jeder Schüler ein eigenes Tablet bekommt.“, erläutert Eisfeld den weitergehenden Ansatz der Freien Demokraten
„Entscheidend ist, dass wirklich jedes Kind fit für die digitalisierte Gesellschaft ist. Wobei das Tablet wie jede Hardware hierfür nur ein Werkzeug darstellt. Deshalb ist die Anbindung der aller Schulen an das Breitbandnetzt ebenso eine wichtige Voraussetzung. Und kompetente Lehrer braucht es natürlich ebenso. Es ist also gut, wenn die Stadt vorangeht. Während die letzten Schulen an das Breitbandnetz angeschlossen werden, kann das Land M-V ja endlich seine Hausaufgaben machen und mehr Lehrer für den digitalen Unterricht ausbilden.“, kritisiert Eisfeld die zögerliche Haltung des Bildungsministeriums in Schwerin.


12. November 2018

Author: Christoph Eisfeld