BuGa Organisation von Anfang an transparent gestalten

„Kaum ist der Prozess der Bewerbung zur Bundesgartenschau mit einem bisher sehr lobenswerten Maß an Bürgerbeteiligung erfolgreich bewerkstelligt, fällt Rostock in die irren, alten Muster zurück. Statt über Profession und Qualifikation transparent nach Führungspersonal zu suchen, werden Namen in die Runde geworfen, bei denen es vorrangig um Anschlussversorgung geht. So wird der Erfolg der Buga von Beginn an gefährdet.“, kritisiert Christoph Eisfeld die aktuelle Debatte um mögliche Strukturen einer zukünftigen Buga-Gesellschaft.
„Bei der Bewerbung Rostocks sind grundlegende Strukturen für die Durchführung bereits festgelegt worden. Auf diese aufbauend muss eine transparente Ausschreibung für das Projektmanagement der Bundesgartenschau erfolgen. Gerade die Erfahrungen der IGA zeigen, wie wichtig eine gute Koordination eines solchen Großprojektes ist. Die FDP Rostock fordert die Fraktionen in der Bürgerschaft auf, einen Prüfauftrag zur Ausschreibung der Begleitung der Vergabeleistung zur Buga an die Verwaltung zu richten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass der Vergabeprozess juristisch transparent und professionell betreut wird und nicht nur zur Versorgung alter Seilschaften dient. Der Bürgerschaft muss ermöglicht werden, auf Augenhöhe mit der Verwaltung Entscheidungen treffen zu können.“, gibt Eisfeld die nächsten konkreten Schritte aus Sicht der FDP Rostock vor.
„Wir brauchen kein Gezänk um Posten, sondern transparente Entscheidungen. Soll die Bundesgartenschau ein Erfolg werden, müssen jetzt diese Grundlagen gelegt werden.“. moniert Christoph Eisfeld.

27. September 2018

Author: Christoph Eisfeld